Hasle

Adieu!

Nun ist es soweit: Unser Pfarrer Alfred Müller wird Ende dieses Monats pensioniert...

und feiert am 25. Februar 18 seinen Abschiedsgottesdienst in unserer Kirche. Allen ein herzliches Willkommen dazu! Rückblickend auf seine Zeit in Hasle haben wir ihm noch ein paar Fragen gestellt:

Welches Erlebnis, das Du in Hasle gemacht hast, hat Dich besonders bewegt?

Ziemlich am Anfang wurde ich von Marie Rothenbühler und ihrem Mann zu einem Besuch eingeladen. Zuerst wurde erzählt und dazu gab es Kaffee. Als ich gehen wollte, kam das Fleischplättli zum Znüni und Getränke und als Abschluss noch das Dessert. Von da an wusste ich, dass im Emmental niemand hungrig weggeht und jeder Besuch aus zwei Teilen besteht!

Du warst während 12 Jahren in der Kirchgemeinde Hasle. Inwiefern hat sich Deine Arbeit verändert?

Zu Beginn war mein Ziel, Vertrauen zu gewinnen, die Kirchgemeinde und ihre Leute kennen zu lernen; so quasi ein gegenseitiges Abtasten. Das gelang mir und ich konnte meinen grossen Freiraum nutzen, mich im Bestehenden einzubringen und Neues, wie das Kirchentaxi, Gemeindeabende und das Haslifest etc., auszuprobieren. Es entstand ein richtiges Beziehungsnetz. Die Kirche hat schon immer von Beziehungen gelebt. Das ist ihre Chance in einer digitalen Welt.

Wirst Du nun ab 1. März Deine Beine hochlagern oder hast Du grosse Pläne für Deine Zukunft?

Ein Fernziel wäre, dass es mir mal richtig langweilig wird und ich die Beine hochlagern kann. Das wird wohl noch etwas dauern: Mein Rebberg braucht dringend Pflege und 30'000 Fotos sollten sortiert werden. Zudem bin ich Nachwuchstrainer in unserem Orientierungslauf-Verein. Meine Kinder sind noch nicht ausgeflogen und brauchen den Vater manchmal auch noch. Dann wird ein Hund in unser Haus kommen. Dazu kommen auch noch Reise- und Ferienpläne und ich habe immer noch überregionale kirchliche Aufgaben. Und falls ich meinen Pfarrberuf vermissen werde, so bin ich schnell zurück im Geschäft!

Herzlichen Dank Fredi für das Interview! Wir danken Dir für die 12 wertvollen Jahre, die wir mit Dir unterwegs sein konnten. Du hast viel „Leben“ in die Kirchgemeinde gebracht und hast Deine guten Ideen umgesetzt. Daraus sind nachhaltige Projekte geworden! Danke auch für Deine ansteckende Lebensfreude, mit der Du uns immer wieder begegnet bist! Wir wünschen Dir und Deiner Familie Gottes reichen Segen auf eurem weiteren Weg. Der Kirchgemeinderat und das Mitarbeiterteam