Werner Reiser
Vom Hirten, der nicht nach Bethlehem gehen wollte
Legende zu Lukas 2,15
Als sich die himmlischen Heerscharen wieder zurückgezogen hatten, herrschte unter den Hirten grosse Aufregung. Jeder wollte als Erster der Spur nachgehen und das Kind auffinden. Die Hoffnung, endlich Gewissheit zu erhalten, trieb sie auf den nächsten Weg nach Bethlehem. Mit freudigen Rufen munterten sie einander auf und verschwanden im Zwielicht von nächtlicher Dunkelheit und himmlischem Widerleuchten.
Nur ein alter Hirte blieb zurück. Alle verheissenden Zurufe hatten nicht vermocht, ihn mitzureissen. Zwar war auch er mit den andern aufgesprungen, als sie plötzlich vom Licht überflutet worden waren. Aber bald hatte er sich wieder gefasst und vor sich hingebrummt: „Himmlische Trugbilder! Ich traue ihnen nicht mehr. Sie öffnen eine Türe, hinter der nichts ist und nichts geschieht!“ Und er fühlte sich voll bestätigt, als der Glanz wieder verschwunden war. Da er jedoch die Freude der andern nicht beeinträchtigen wollte, schwieg er. Er sagte sich: „Was soll ich ihnen die Erwartung missgönnen? Sie sind jung genug, um immer neu zu hoffen und die Enttäuschungen des Himmels zu überwinden.“ Laut aber sprach er: „Geht nur und lasst mich hier. Jemand muss sich um die Tiere kümmern. Sie sind ja ganz verstört.“ Und während sie aufbrachen, ging er in die Runde, um die vor Schreck verstreute Herde zu sammeln. Er besänftigte die Tiere mit ruhigen Worten und sie sammelten sich um seine Stimme. „Kommt, ihr armseligen Geschöpfe. Ihr weidet hier, um geschoren und geschlachtet zu werden. Ob Licht oder Dunkel auf euch fällt, ändert euer Geschick nicht. So bleibt wenigstens beisammen, solange euch ein Hirte sammelt.“
Aus der Ferne vernahm er die Stimmen seiner Gefährten, die sich schon dem Dorf näherten. Irgendwo öffnete sich eine Türe. Licht drang heraus und legte sich wie ein Streifen gegen den Rand des Feldes. Dann schloss sich die Türe wieder. Nun war es überall dunkel. Aber da flackerte doch etwas hinter dem Rücken der Tiere in der Dornenhecke. Etwas zitterte in den Zweigen und Blättern, etwas Helles, das vorher nicht da gewesen war. Prüfend schaute der alte Hirte gegen das Dorf, ob von einem andern Haus ein Strahl über das Feld geworfen worden sei. Aber nichts Derartiges zeigte sich. Langsam bewegte er sich gegen die Hecke und griff dann mit kräftiger Hand mitten hinein. Nichts war da. Nur dorniges Gestrüpp drang in seine Hand ein. Er wand sie vorsichtig zurück. „Hättest es dir doch denken können“, warf er sich schimpfend vor. „Bist immer noch nicht klüger geworden. Wo du hingreifst, sind immer Dornen. Nur Tiere haben weiches Fell.“
Aber während er noch die Dornen aus der Hand zog, sah er, wie es nebenan wieder flackerte. Er packte seinen Hirtenstock und schlug ihn auf das Gebüsch. Es knackte in den Zweigen. Das Licht blieb stehen. Er hielt an. „Nein. So lösest du das Rätsel nicht. So hast du es noch nie lösen können. Es blieben doch immer nur geknickte Zweige zurück, die verdorrten und keine Blätter und Blüten mehr trugen. Erst bei den Tieren hast du es doch gelernt, dass der Stock nichts taugt. Vorher hast du doch bitter gebüsst damals, als dein Sohn zornig aus dem Haus ging und zu den Rebellen lief.“ Erschrocken warf er den Stock weg. „Vielleicht ist seine Seele in den Dornen gefangen? Oder gar deine eigene?“
Behutsam senkte er seine Finger ins Gestrüpp, um sich an das Licht heranzutasten. Schon rieselte es in schmalen Streifen über der Hand aber plötzlich verschob es sich seitwärts in die Hecke.
Nun konnte nichts mehr den Alten zurückhalten, dem Schein nachzutappen. Da war etwas, wonach er greifen musste. Er spürte die Dornen kaum, die seine suchende Hand aufritzten. Mochte es schmerzen, ihn plagte anderer Schmerz. Je rascher und tiefer er nach dem huschenden Licht griff, desto schneller huschten vor seinem Auge die Bilder des Lebens vorbei: „Dornen und Licht, Licht und Dornen. Dornen im Licht, Licht unter Dornen. Warum nie nur Licht? Müssen so viele Dornen aufgefangen werden, bis das Licht wieder rein schwebt? Endet denn diese Hecke nie?“
Auf einmal war das Licht weg. Er schaute um sich und sah die Dämmerung des Morgens. Von ferne hörte er das Blöken der Tiere und die Rufe der Gefährten, die zurückgekehrt waren. Sie schienen ihn zu suchen. Langsam ging er ihnen entgegen, müde und mit blutenden Händen. „Habt ihr das Licht gesehen?“ fragte er zögernd.
„Ja“, antworteten sie ihm, „wir haben es die ganze Nacht gesehen. Es lag auf der Stirne des Kindes in der Krippe.“
„Konntet ihr es greifen?“ fragte er zurück. Sie schauten einander verwundert an. „Es genügte doch, dass es da war und wir in seinem Schein standen. Aber deine Hände bluten. Was ist geschehen?“
„Ich wollte nach dem Licht greifen“, sagte er still und ging an ihnen vorbei. Sie schauten sich stumm an. „Warum ist er nicht mit uns gekommen? Gott hat ihn mit Wahn geschlagen.“
Während des ganzen Tages erzählten sie immer wieder von den Ereignissen der vergangenen Nacht, vom Einbruch des Himmels und seiner Heerscharen, vom Kind und seinen Geheimnissen. Nur der alte Hirte sass stumm daneben. Erst als die Nacht einbrach, regte er sich und spähte unruhig umher. Dann sprang er auf und rief: „Es ist wieder da. Seht ihr das Leuchten in der Hecke?“
Verständnislos starrten sie ihm nach und sahen, wie er sich in den Dornen abmühte. „Er wird von einem Irrlicht gefoppt“, flüsterten sie einander zu, „er wird von einem Irrlicht gefoppt, weil er das rechte Licht nicht hat sehen wollen.“ Und er tat ihnen leid, bis sie einschliefen.
So vergingen einige Tage. Tagsüber erzählten sie von dem, was in jener Nacht geschehen war. Einigen verblassten die Ereignisse, andere schmückten sie aus wie es eben unter Menschen geschieht. Nachts schliefen sie und liessen den Alten in seinen endlosen Mühen gewähren. Er entfernte sich immer weiter von ihnen.
In der vierten Nacht lockte ihn das Leuchten in die Nähe der grossen Schlucht. Wie er ihm nachtastete, vernahm er Schritte. Sie kamen näher und hielten bei ihm an. Vor ihm stand ein Mann mit einer Frau, die ein Kind auf den Armen trug.
Der Mann flehte ihn an: „Wir sind in Gefahr. Man will uns unser Kind wegnehmen. Wir kennen diese Gegend nicht. Kannst du uns den Weg zur ägyptischen Grenze zeigen? Du hast doch ein Licht bei dir.“
„Ein Licht?“ stammelte der alte Hirte.
„Ja“, sagte der Mann. „Wir haben uns in der Dunkelheit nach deinem Licht ausgerichtet. Wir hofften, dass uns jemand helfen würde.“
Der alte Hirte kehrte sich um. Vor seinen Füssen lag der Schein auf dem Weg und leuchtete über die Steine. „So kommt mit mir. Ich kenne den Weg durch die Schlucht.“
Er ging voran, dem fliessenden Strahl nach. Sie folgten ihm. Keines glitt, keines strauchelte. Sicher und langsam erklommen sie die gegenüberliegende Höhe. Dort hielt der Alte an. Er zeigte über die Ebene und sagte: „Nun könnt ihr den Weg nicht mehr verfehlen. In dieser Richtung führt der Weg zur Grenze. Bald wird es hell werden. Ich wünsche euch eine gute Reise.“
Der Mann und die Frau drückten seine Hand. „Du hast unser Kind gerettet. In seinem Namen danken wir dir. Gesegnet seist du mit deinem Licht.“ Und sie schritten in den Morgen hinein. Er aber kehrte zu seinen schlafenden Gefährten zurück, die noch immer von den Ereignissen jener Nacht träumten.
Reformierte Kirchgemeinde Hasle bei Burgdorf
Predigt zum Heiligen Abend 2006: „Dornen im Licht, Licht unter Dornen“
Bibeltext: Johannes 1,9 Pfr. Hannes Müri
Ds wahre Liecht, das, wo jede Mönsch erlüüchtet, das isch i d Wält cho.
Liebe Gemeinde!
Über den Feldern bei Bethlehem herrscht finstere Nacht. Plötzlich aber wird der Himmel aufgerissen, die Nacht wird zum Tag! Ein heller Schein von Gott leuchtet um die Hirten, die ausserhalb des Städtchens ihre Herden bewachen. Gottes Licht zerreisst die Dunkelheit. So erzählt uns der Evangelist Lukas in der Weihnachtsgeschichte.
Auch Johannes bietet uns in seinem Evangelium eine Art Weihnachtsgeschichte. Allerdings erzählt er nicht, sondern er braucht aussagekräftige Symbole, um zu erklären, was für ein entscheidender Moment mit der Geburt Jesu gekommen ist. „Ds Wort isch e Mönsch worde und het bi üüs gläbt." Damit ist das Licht in die Welt gekommen! Die Welt aber ist der Ort, wo es finster ist. So hat das Licht einen schweren Stand. Die Menschen in der Welt erkennen es nicht. Und doch leuchtet das Licht in die Finsternis hinein, und die Finsternis hat es nicht verschlucken können.
Ich glaube, wir können heute sehr gut nachvollziehen, was Johannes meint: Die Welt, in der wir leben, ist in verschiedener Hinsicht finster. Unter der Finsternis verstehe ich all das, was uns Menschen Angst macht, wenn wir nicht gerade mit den Freuden und Ablenkungen unseres kleinen Lebenskreises beschäftigt sind: Umweltkatastrophen, ökologische Bedrohungen, Hungersnot, Kriege, Terror, Arbeitslosigkeit, Stress am Arbeitsplatz, Überforderung in Beziehungen und in der Familie, Krankheit, Tod.
Ich blende all das nicht aus heute Nacht; es wäre nicht redlich. Wir dürfen wissen, dass Gott eben gerade in diese dunkle Welt hineingeboren worden ist. Es ist auch symbolisch zu verstehen, dass Jesus in der Nacht auf die Welt gekommen ist. Er erblickt nicht das Licht, sondern die Dunkelheit der Welt. Seine Geburt geschieht unter schäbigen Voraussetzungen in einem Stall, in der Fremde, unter grossem Stress seiner Eltern, bedroht von einem mächtigen Feind, der ihm ans Leben will. (Wir lesen in der Bibel, dass Josef und Maria mit dem Kind vor König Herodes nach Ägypten flüchten mussten.
Johannes schreibt: „Ds Liecht lüüchtet i d Fyschteri yne.“ Es vertreibt die Finsternis nicht; die Finsternis wird nicht beseitigt. Noch bricht der Tag nicht an. Die Finsternis möchte gar das Licht verschlucken und für immer auslöschen. Es gelingt ihr nicht. So ist auch in unserem Leben Finsternis da und bedrückt uns auch wenn wir mit Jesus unterwegs sind und in ihm das Licht für das Leben haben.
Aber wir dürfen daran festhalten: An Weihnachten ist uns ein Licht aufgegangen. Es besteht in der Erkenntnis, dass Gott da ist. Mehr noch: Gott kümmert sich ums uns, kommt zu uns. Er teilt in Jesus unser Schicksal. Gott verändert nicht alles, aber er verändert Menschen und macht sie zu Lichtträgern. Gott verspricht, bei uns zu sein, bis diese Weltzeit zu Ende geht. Dass er uns begleitet, beleuchtet immer wieder unsere Wege durch die Nacht. Und schliesslich wird der Moment kommen, da es heller Morgen wird und Gott sein Reich vollendet.
In Werner Reisers Weihnachtslegende spielt das Licht eine wichtige Rolle. Die Hirten finden es beim Kind in der Krippe: Das Licht liegt auf dessen Stirne. Sie haben nicht das Bedürfnis, es zu ergreifen. Es ist da, und sie stehen in seinem Schein; das ist genug. Der alte Hirte, der bei den Schafen geblieben ist, sieht das Licht im Gestrüpp, unter den Dornen. Er will es packen, aber es gelingt ihm nicht. Er kratzt sich nur die Hände blutig. Wer von ihnen geht wohl mit dem Licht richtig um?
An den Hirten faszinieren mich die Begeisterung und die Freude. Bereitwillig gehen sie auf das ein, was der Engel sagt. Sie glauben ihm; sie vertrauen seinen Worten. Der alte Hirte drückt es so aus: „Sie sind jung genug, um immer neu zu hoffen und die Enttäuschungen des Himmels zu überwinden.“ So finden sie das Kind in der Krippe und können es mit eigenen Augen sehen!
Leise Enttäuschung macht sich bei mir breit, wenn ich merke, dass diese Begegnung eigentlich keine praktischen Auswirkungen hat. Weiterhin reden sie zwar begeistert vom Licht aber es ist, als ob es im Stall von Bethlehem zurückgeblieben wäre. Sie schaffen es nicht, den alten Hirten teilhaben zu lassen und ihm etwas vom Licht aufs Feld hinaus zu bringen. Er wird bei ihnen immer mehr zum Aussenseiter. Ist in diesen Hirten der Glaube dargestellt, der ohne Werke bleibt?
Der alte Hirte ist praktisch veranlagt. Er schaut zur Herde und versieht treu seine Aufgabe als Hirte. Er hat etwas Väterliches und Verlässliches an sich; das schätze ich an ihm. Er will den anderen die Freude nicht verderben, auch wenn er selber nichts (mehr) mit der himmlischen Erscheinung anfangen kann und sie für trügerisch hält.
Schade, dass der Alte schon so zynisch geworden ist. Schade, dass er vom Himmel nach vielen Jahren und vielen Enttäuschungen eigentlich nichts mehr erwartet als Trugbilder.
Und doch erscheint dem alten Hirten das Licht. Das macht ihn zwar nicht froh. Eher wird er von der quälenden fixen Idee erfüllt, das Licht zu schnappen und für sich zu haben. Eine Art Versteckspiel, ein Kampf beginnt, ein Haschen nach dem Ungreifbaren. Vergeblich müht sich der Alte ab. Er erlebt mit dem Licht seine eigene zwiespältige Geschichte. Sein Kampf mit Gott und um Gott kommt darin zum Ausdruck. Eines kann man sagen: Der Alte gehört definitiv nicht zur gleichgültigen Sorte...
Es geschieht, was der alte Hirte nicht für möglich gehalten hätte: Das Licht ist bei ihm, obwohl er es zuerst gar nicht bemerkt und nicht hat dingfest machen können. In der Schlucht stösst er auf Josef und Maria mit dem Kind. Noch erkennt er sie nicht. Aber er kann den Flüchtlingen mit dem Licht weiterhelfen, das diese bei ihm gesehen haben. Auch in diesem Moment ist er ganz der Praktische und kann mit „seinem“ Licht ein Stück dunklen Weg beleuchten, während seine Kollegen noch schlafen und (ganz unpraktisch) vom Licht träumen...
Der alte Hirte wird überrascht vom Licht! Zuerst irritiert mich das; es ärgert mich sogar ein wenig. Er ist doch selber schuld, wenn er nicht hingehen und das Jesuskind suchen will. Wer lässt sich denn eine solche Gelegenheit entgehen... Da lobe ich mir die Begeisterung der anderen! Ich wäre doch auch mit ihnen gelaufen, hätte sehen wollen, was da geschehen ist.
Und dann werde ich froh für den Alten: Er wird von seiner Verzweiflung geheilt. Während er sich erfolglos abmüht, erkenne ich mich selber in ihm; nämlich dort, wo ich selber einen Kampf mit Gott führe, wo ich endlich sein Eingreifen erleben möchte, wo ich an ihm zweifle, wo meine Fragen ohne Antwort bleiben und ich von ihm enttäuscht bin.
Alle unsere Widerstände hindern offenbar Gott nicht daran, in unserem Leben ganz unverhofft sein Licht aufleuchten zu lassen und uns gesunden zu lassen.
Liebe Gemeinde, Sie sind heute Nacht in die Kirche gekommen. Darin gleichen Sie den Hirten, die nach Bethlehem gegangen sind: Sie erwarten etwas, sie möchten etwas sehen und spüren.
Aber etliche von Ihnen haben vielleicht auch Wesenszüge des alten Hirten in sich. Es mag sein, dass Sie sich enttäuscht fühlen von Gott, von der Kirche, von den Kirchenleuten. Sie wahren Ihre Distanz, wollen sich nicht foppen lassen von Irrlichtern. Vielleicht zweifeln Sie an Gott und an der Gerechtigkeit. Ihre Fragen sind nicht beantwortet. Lieber wollen Sie etwas Praktisches tun als irgendwelchen Ideen nachhängen. Ein Wunder, dass Sie jetzt in der Kirche sitzen...
Gut, dass Sie da sind! Wir werden angezogen vom Licht, das in die Welt gekommen ist. Wir dürfen in seinem Glanz stehen und einfach da sein. Wir gehen nach Hause in der Hoffnung, dass das Licht mit uns kommt. Zu Hause sind vielleicht Leute, die nicht mitgekommen sind. Haben sie mit dem Licht trotzdem etwas erlebt? Wenn Gott will, lässt er denen in Bethlehem und denen auf dem Feld sein Licht aufleuchten. Wenn wir wollen, steigen wir dem Licht nach, versuchen es zu ergreifen, lassen uns dabei die Hände blutig kratzen und resignieren nicht. Und plötzlich, vielleicht ganz unverhofft, realisieren wir, dass das Licht bei uns ist und wir selber zu seinen Trägerinnen und Trägern geworden sind. Wir erleben die Freude, das Licht für andere leuchten lassen zu können auf einem dunklen Weg in einer dunklen Welt.
Weihnachten bedeutet: „Ds wahre Liecht, das, wo jede Mönsch erlüüchtet, das isch i d Wält cho.“ Das Licht scheint nicht nur im Stall von Bethlehem. Es ist nicht an einen Ort gebunden, auch nicht an eine spezielle Zeit. Es wird allen aufgehen, die Augen dafür haben.
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein.Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht endlos sein.
AMEN