Highlights aus dem Konflager

Dass, das Konflager zu den Highlights des Konfjahres gehört, ist unbestritten. Vier Tage vielseitiges Programm, intensive Gemeinschaft und immer wieder spannende Impulse zum Leben und dem eigenen Glauben. Soviel Intensität kann man nicht für sich behalten! Deshalb wer-den die Konfirmanden im Abendgottesdienst vom Sonntag, 11. Septem-ber um 19.30 Uhr über ihre Erfahrungen und Hoffnungen, die sie in die-ser Zeit gewonnen haben, berichten. Nicht nur ihre Familien, sondern auch weitere Interessierte sind zu dieser abendlichen Feier und dem anschliessenden Apéro im Bistro C eingeladen. Come in!

Hannes Müri und Stephan Sauter

 

 

Bettags-Gottesdienst

Früher verordnete die Berner Regierung viele Bettage: Bei Missern-ten, Kriegsgefahr und anderen Gelegenheiten wurden zusätzliche Bettage eingeführt. Heute vertraut die Regierung auf Bauwerke und Im-porte. Der Bettag ist geblieben. Eine gute Sache, weil noch immer nicht alles in unserer Macht steht, weil viele Menschen unsere Fürbitte nötig haben und weil Vergebung und Versöhnung lebenswichtig sind. Dies al-les erhält man nicht durch die Regierung, sondern durch den Glauben, den wir miteinander am Bettag teilen. Herzlich willkommen im Bettags-Gottesdienst am 18. September! Der Kirchenchor gestaltet den Gottes-dienst mit.

Pfr. Alfred Müller

 

 

500 Jahre Reformation 2017

In der Buchhandlung halte ich ein kleines Büchlein in den Händen: Die 95 Thesen. Diese hat Martin Luther 1517 an die Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen. Sie lösten die Trennung der Christen verbun-den mit vielen Kriegen und Leid aus. Vielleicht so, wie sich die Sunniten und Schiiten heute bekriegen. Im Kanton Bern wurde die Reformation 10 Jahre später von „oben verordnet“. Mit den 95 Thesen können wir heute nicht mehr viel anfangen, aber die Grundsätze der Reformation gelten heute noch: Nur die Bibel; Gottes Güte allein durch unser Ja; Gemein-schaft, an der alle mitbauen. Diese wollen wir neu bedenken, gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden Lützelflüh und Rüegsau. Es sind bereits

viele Anlässe geplant für das kommende Jahr.

Pfr. Alfred Müller

 

 

ImPuls

Bettag – eigentlich: Dank-, Buss- und Bettag

Danken: Das kommt zuerst! „Glauben beginnt mit Dankbarkeit“, sag ich jeweils den Konfirmanden. Die Untersuchungen sagen es: Dankbare Menschen sind zufriedenere Menschen. Vieles ist unverdient, deshalb ist es gut, Gott zu danken.

Busse: Vergangene Erlebnisse, bedrohliche Erlebnisse drücken viele zu Boden. Busse tun heisst, nicht nur Schuld einzugestehen, sondern Men-schen zu haben, wo man Schweres hinlegen kann. Bei Gott dürfen wir alles „gsorget gäh“!

Beten: Alle Menschen, die es schwer haben, schliesse ich namentlich in mein Abendgebet ein. Ich vertraue sie Gott an, dies entlastet mich. Stirbt einer dieser Menschen, schimpfe ich mit Gott. Das tut gut. An Menschen den-ken, denen es nicht gut geht, macht mich dankbarer.

Pfr. Alfred Müller